Unsere traditionelle "Wiener Verführung" versetzt Sie in das Wien des 18. Jahrhunderts.
Biologisch, das hat Tradition.
Wie er wohl geschmeckt hat, der gute Kaffee zur Zeit von Schubert, Grillparzer und Nestroy? Damals, als es noch keinen Kunstdünger gab und chemische Spritzmittel noch nicht erfunden waren. Wahrscheinlich so gut wie unsere „Wiener Verführung“.
Die ist nämlich – wie alles von SONNENTOR – aus garantiert biologischem Anbau. Und wenn Sie einen Schluck davon kosten, hören Sie vielleicht noch ganz leise den Hufschlag der Fiaker-Pferde auf dem Wiener Kopfsteinpflaster.
Trommeln oder Rösten?
Wie wär’s mit einem Trommelröster? Darin röstet nämlich eine alteingesessene Wiener Rösterei für SONNENTOR eine mild-aromatische Mischung aus besten Bio-Arabica-Bohnen. Und das ganze 11–12 sorgfältige Minuten lang. Warum sie das tut? Weil nur so fast keine Röstsäuren
entstehen. Und natürlich, weil es sonst keine „Wiener Verführung“ gäbe, die so einen unvergleichlich milden, nussigen Geschmack hat.
Geschichte zum Trinken.
Mit jedem Schluck Kaffee trinkt man auch ein Stück Freiheit: Es waren die Türken, die nach übereilter Flucht nach der Belagerung Wiens anno 1683 säckeweise Kaffee hinterließen. 500 dieser Kaffeesäcke und ein schönes Haus in der Nähe des Stephansdomes bekam der Kriegsbote Georg-Franz Kolschitzki für seine Heldentat. Er kam als Einziger durch den Belagerungsring und konnte die Verbündeten zur Hilfe holen. Kaum war wieder Frieden, eröffnete Georg-Franz Kolschitzki das erste Wiener Kaffeehaus „Zur blauen Flasche“.
Der große Kaffeehaus-Boom setzte um die Mitte des 18. Jahrhunderts ein und verbreitete sich rasch. 1819 gab es in Wien 150 Konzessionen, 1910 waren es bereits 1202 Kaffeehäuser. Hier trafen sich Dichter, Denker, Künstler und „ganz normale Leute“ zum Kaffee trinken und Philosophieren. Die Namen der Wiener Traditionskaffeehäuser sind weltbekannt: Demel, Sacher, Diglas, Havelka, Landtmann, Prückel, Sperl und noch viele mehr. Das Wiener Kaffeehaus ist legendär, weltberühmt, viel geliebt, viel beschrieben. Es ist eine Weltanschauung, ein Treffpunkt für alle. In gemütlicher, unvergleichlicher Atmosphäre kann man hier den Lauf der Welt genießen.
Sehr belebend,dieser Artenreichtum!
Kleine KAFFEE-KUNDE:
- Wiener Melange: 1/2 Kaffee und 1/2 heiße Milch mit reichlich Milchschaum und einem Tupfen Schlagobers (Schlagsahne). Etwas Kakaopulver darüber – perfekt!
- Kleiner oder großer Schwarzer: Ein Mokka, der auch gern mit einem Kännchen Milch serviert wird.
- Verlängerter: Ein kleiner Schwarzer, der mit der gleichen Menge heißem Wasser verlängert wird. Hier darf das Kännchen Milch nicht fehlen.
- Häferlkaffee (Häferl: Wienerisch für Tasse): Auch „Kaffee verkehrt“ oder Milchkaffee genannt. 1/3 Kaffee mit 2/3 heißer Milch aufgießen und mit einem Häubchen aus Milchschaum krönen.
- Einspänner: Schwarzer Kaffee oder Mokka,aber immer im Glas und mit Schlagobershaube.
- Fiaker: Espresso mit Rum, Cognac oder Kirschwasser serviert. Wurde gerne von Fiaker-Kutschern zum Aufwärmen zwischen zwei Fuhren getrunken.
- Maria Theresia: Schwarzer Kaffee mit einem Schuss Orangenlikör und einem Tupfen Schlagobers.
- Mozart-Kaffee: Ein großer Mokka mit Kirschbrand und Schlagobershaube.
TIPPS UND TRICKS, nicht nur für Kaffeetanten:
- Kaffee immer lichtgeschützt, kühl und trocken aufbewahren. Am besten ungemahlen in einem dichten Behältnis im Kühlschrank.
- Kaffee niemals in eine ungewaschene Kaffeedose schütten. Die Fette des Kaffees bleiben haften und können ranzig werden.
- Die empfehlenswerte Dosierung liegt zwischen 60 und 70 Gramm Kaffee pro Liter Wasser. Also pro Tasse etwa 6,5 Gramm.
- Weder zu hartes noch extrem weiches Wasser macht einen guten Kaffee.
- Der Fettanteil von Kaffee wird durch Filtern erheblich gesenkt. Menschen mit hohen Cholesterin-Werten sollten auf Kaffee, der nach dem Espresso-Prinzip zubereitet wurde, verzichten.
- Kaffee sollte nicht gekocht, aber bevorzugt heiß genossen werden. Kochen macht Kaffee bitter.
- Kaffee sollte immer frisch zubereitet und nicht länger als 20–30 Minuten warm gehalten werden.
- Für einen Mokka kocht man den Kaffee direkt im Wasser und genießt ihn ohne Filtern. Der Könner lässt einen sauberen Kaffeesatz in der Tasse zurück.
Würde sich die Arabica-Bohne selbst vorstellen, würde sie es vermutlich mit vollem Namen tun: Coffea arabica, das edelste aller Kaffeegewächse.
Kaffee ist mit mehr als 1000 Aromastoffen eines der aromareichsten Nahrungsmittel der Welt. Das Wort Kaffee leitet sich von dem
altarabischen Wort „Qahwah“ ab. Eigentlich hieß das Wein. Aber der war für fromme Moslems verboten. Und so erwärmte sich schnell das ganze Osmanische Reich für Kaffee.
„Die beste Methode, das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken. Und wenn man keinen haben kann, so soll man versuchen, so heiter und gelassen zu sein, als hätte man gerade guten Kaffee getrunken.“
Jonathan Swift
